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Eines Königs würdig! ⋆ Schoenes Wissen
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Eines Königs würdig!

Es war einmal ein König in einem fernen Land, der den Namen King Mak Mak tragen durfte. Nur ihm war es gestattet, sich mit mehreren Damen in der Öffentlichkeit zu zeigen.

Vor ca. 20 Jahren, als ein Berliner Bruderpaar eben dieses Land in Begleitung von zwei wunderschönen Damen bereiste, kam es zu einer folgenschweren Verwechslung. Durch die unvorhergesehene Abreise des einen Bruders, reiste Sven alleine mit den beiden Damen weiter durch das Land. Wohin sie auch reisten, wurde Sven als King Mak Mak begrüßt. Verwundert über soviel Ehre, erkundigte sich der junge Reisende bei seinem „Butler“, warum ihn die Menschen so königlich behandelten. Er erzählte ihm die Geschichte des King Mak Mak, was soviel heißt wie „König Viel Viel“.

Anlässlich des 40. Geburtstages von Sven Brandenburg haben seine  Freundin Michaela und der „abgereiste“ Bruder Olaf die Geschichte von King Mak Mak wieder aufleben lassen.

[vimeo]https://vimeo.com/23764080[/vimeo]

Es wurde ein eigener Staat, die liberale Republik Makalandia, gegründet, ein königliches Wappen entworfen, eine Internetseite erstellt und eine eigene Nationalhymne ausgewählt. Als Location für die großen Feierlichkeiten wurde der höchste Berg Berlins, der Teufelsberg, erschlossen. Ein Ort, der zur Zeiten des kalten Krieges als Abhörstation von der US-Armee genutzt wurde und danach über die Jahre verfallen ist. Einladungen mit dem goldenen Wappen wurden an die Familie, gute Freunde und Geschäftspartner verschickt. Vorbereitungen, die eines Königs eben würdig sind. Eine der begehrten Einladungskarten hatte ich erhalten.

Aus der Berliner City bis zum Fuße des Teufelsberges wurden wir von roten Luftballons geleitet. Von dort aus ging es mit einem alten Armee-Geländewagen bis zum Eingang der alten, verfallenen Radarstation. Weiter bis zu der Aussichtplattform ging es dann zu Fuß eine steile und völlig von Graffiti bemalte Treppe hinauf. Schon während des Aufstiegs hörte man die südamerikanischen Trommler, die jedem Gast einen Gänsehaut-Empfang boten. Auf der großen Aussichtsplattform mit den drei „großen“ Sonnen wurden wir von King Mak Mak in einer fabelgleichen Kulisse persönlich begrüßt.

Eines Königs würdig!

Begeistert von dem fantastischen Blick über ganz Berlin bildeten die weißen Kuppeln der alten Radarstation die überdimensionalen Leinwände für wechselnde Bilder von der Familie und von Freunden. Der kreativen Leitidee folgend wurde die Location gewollt unverfälscht gelassen, so dass überall die verfallenen Ruinen sichtbar waren. Die perfekte Ausleuchtung in bunten Farben gab den Gästen das Gefühl, in einer Fantasiewelt angekommen zu sein

Auf der Internetseite „makalandia.com“ wurde die Kleiderordnung als sportlich und elegant angegeben, mit dem Verweis, auf hohe Schuhe bei dieser „Baustellen-Party“ aus Sicherheitsgründen zu verzichten. Ein schönes Fest wie dieses ohne meine geliebten High Heels? Niemals! So entschieden auch weitere Modeverliebte an diesem Abend und konnten ihre Christian Louboutins nicht zu Hause im Schrank stehen lassen. Diese junge Damen bewiesen, animiert von den Trommelklängen und der fantastischen Stimmung, dass man gerade mit diesen Schuhen auch auf den Tischen tanzen kann.

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Vielleicht verleitete diese ausgelassene Stimmung die Sonne dazu, den Wolkenhimmel zu verdrängen und sich pünktlich zum Untergang noch einmal von ihrer besten Seite zu zeigen. Glutrot färbte sie die Radarstation und ihre glücklichen Gäste und gab so den Startschuss für die offizielle Krönung des King Mak Mak. Der Höhepunkt dieser Zeremonie waren die verkleideten und verheimlichten Ehrengäste aus dem „Vereinigten Königreich Maskalandia (Florida)“. Musikalisch hat die live von Layori gesungene Nationalhymne von Makalandia die Herzen der Gäste höher schlagen lassen.

Eines Königs würdig!

Für das leibliche Wohl sorgte das Team von Optimahl Catering, das neben seiner beeindruckend schön dekorierten Buffet-Landschaft eine komplette Bar in eine der Kuppeln eingebaut hatte. DJ Madtrax animierte im Disco Dome die Gäste mit Musik aus den 70ern, 80ern, 90ern und den aktuellen Hits. Ob alt oder jung, ob Kunde oder Kindergartenfreund – alle tanzten ausgelassen.

Was die Feiernden nicht  bemerkten, waren die Bässe, die noch weit im nächtlichen Berlin zu hören waren. Nachdem die Ordnungshüter das 3. Mal anrückten und damit drohten, die Musikanlage mitzunehmen, wurde die Feier etwas leiser. So machten wir uns auch auf den Weg in den Bar- und Lounge-Bereich, wo noch lange bis in die Morgenstunden hinein getrunken, gelacht und gesungen wurde.

Kurz vor Sonnenaufgang machte ich mich müde, aber glücklich auf den Weg zurück in die wirkliche Welt … mit dem Gefühl und dem Wissen, dass alle anderen Gäste genauso begeistert waren wie ich.

Mein Fazit: Dieses Fest zu toppen, ist unmöglich – es sei denn, King Mak Mak feiert seinen 50. Geburtstag auf dem Mond

Eines Königs würdig!

Fotos: Eugen Mai

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Wiebke

2009 gründete Wiebke den Fashion und Lifestyleblog „Schönes Wissen“. Inzwischen zu einem Blognetzwerk gewachsen, berichte Sie mit verschiedenen, ausgesuchten Blog Autoren über alles Schöne, Kunst, Kultur, Fashion, Lifestyle und natürlich das Leben.

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